Donnerstag, 18. Oktober 2007

reisebericht II, hoffentlich diesmal ohne notwendig werdende anmerkungen...

sorry, dass ich euch alle so lange zeit im ungewissen liess (sieht schon doof aus ohne sz), aber max und ich waren, wie mein kleiner liebster bruder im gaestebuch von mir ausrichten liess (verdammt, schon wieder), zu schwer damit beschaeftigt, die grosse kohle zu machen, als dass wir abends noch ins internet gehen konnten. ja, wir haben mal wieder gearbeitet, diesmal ohne ein workinghostel, wo man schlaeft und zur arbeit (die einem vorher vermittelt wird) gefahren wird.
momentan sind wir also immer noch in

bowen (06.10.2007 - 19.10.2007)

endlich hab ich fritzi wieder! wenigstens eine. max und ich haben sie vom bus abgeholt und nach rumgammeln am strand begaben wir uns dann auf arbeitssuche. zwecks vermeidung von sonnenstich, hitzeschlag und schweren sonnenbraenden fragten wir in schuppen an, wo gemuese und obst verpackt wird. bereits beim zweiten hatten wir glueck. also haben wir die naechsten 7 tage zu dritt dort gearbeitet. 5 uhr aufstehen (und zwar am rastplatz ohne duschen, auf dem wir hier in bowen zu dritt - fritzi naechtigt auf den vordersitzen - hausen), ab 6 uhr bis zu 11,5 stunden arbeiten und zwar immer das gleiche: mais oder bohnen sortieren, schaelen, packen. ich vermute, man wird so spaetestens nach drei wochen komplett verdummt sein. danach zum hafen fahren und in einer oeffentlichen dusche kalt duschen (brrr...ekelhaft), dann etwas zu essen kochen (max und ich), abspuelen (unser au-pair maedchen fritzi) und danach nur noch schlafen.
das war nichts fuer mich, kann ich euch sagen. ich spreche in vergangenheitsform, denn ich kuendigte nach den 7 tagen auf grund von einer wiederaufkommenden knochenscheidewandentzuendung an meinen schienbeinen, meinem ersten wadenkrampf sowie einigen kleinen besenreissern (die ich nicht in mehrfacher ausfuehrung moechte). fritzi und max (die allem anschein nach etwas haerter im nehmen sind) arbeiten gerade den letzten der 10 urspruenglich geplanten tage ab und morgen fahren wir nach airlie beach. zu dritt machen wir dann eine whitsunday segeltour. drei tage lang. ich weiss noch nicht so recht, wie das werden wird. in engen kabinen, den ganzen tag meer sehen und mir wird schon in meiner haengematte schlecht. aber das wird schon, hoffe ich doch schwerstens...

was sonst noch geschah:

mission beach (02.10.2007 - 05.10.2007)

3 wunderschoene tage einfach nur zum entspannen...
max und ich hingen eigentlich den ganzen tag nur am campingplatz rum, der direkt am meer lag. die eigentlich ueberwundene wasser und fischangst erfasste mich dann doch wieder beim anblick einer kleinen fischleiche und so mied ich das meer erneut.
ausser dem anderthalbstuendigen yogakurs, den ich mitgemacht habe (das wird eindeutig mein neuer lieblings"sport") gibt es hier keine nennenswerten ereignisse. endlich mal keine neuen eindruecke nach der - ich nenn es mal regenwaldtour.

port douglas, cape tribulation, mossman gorge (25.09.2007 - 30.09.2007)

also, an diesen orten haben wir demnach ganz ganz viel regenwald gesehen.
port douglas, von dem wir nur tolles gehoert hatten, entpuppte sich als ein sogenannter "high society treffpunkt" und so hielten wir uns dort nicht allzu lange auf. 2 tage am campingplatz in der naehe waren vollkommen ausreichend.
cape tribulation war echt schoen, aber wir hatten es uns groesser und aufregender vorgestellt. nach 4 tagen kannten wir fast jeden begehbaren punkt des kaps. uebernachtet haben wir in wombat auf einer art picknickplatz (wieder einer von diesen plaetzen, die mit barbecue, trinkwasser und sauberen toiletten ausgestattet sind), auf dem wir morgens 1 meter grosse warane und ein wildschwein beobachten konnten. nach fledermaushaus anschauen (ich durfte eine aus der hand fuettern, so niedlich, ein flughund), regenwaldwanderungen und einem essen in einem superschicken restaurant (dankeschoen patin, haben uns das mal von deinem fuer diesen zweck bestimmten geld geleistet :) ) sind wir dann nach daintree village, von wo aus wir eine krokodilbootsfahrt auf dem daintree river machten (wir haben tatsaechlich 3 gesehen, obwohl ich ja immer noch den verdacht hege, sie seien nur aus anschauungszwecken dorthin positioniert worden. 2 von ihnen haben sich naemlich nicht bewegt und komischerweise konnte der bootsfahrer sie immer vor allen anderen sehen) und fuhren dann weiter nach mossman gorge, einem stueck national park. wieder durften wir tollen regenwald bewundern und riesige steine in einem klaren fluss. es war echt traumhaft. wenigstens gibts davon fotos. bei port douglas und cape tribulation hatte mein fotoapparat gestreikt bis ich endlich die bilder brennen und die karte formatieren konnte. wie dem auch sei, jetzt gibts also wieder mal einiges von uns zu sehen.

in der hoffnung, dass ich euch von nun an etwas regelmaessiger auf den neuesten stand bringen kann, sarah

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